Praktische Haushaltshelfer & Tipps: 15 Ideen, die dir Arbeit sparen

Praktische Haushaltshelfer & Tipps: 15 Ideen, die dir Arbeit sparen

Wer hat schon Lust, seine wertvolle und wenige Zeit nur mit Hausarbeit zu verbringen ? Ich nicht und du mit Sicherheit auch nicht. 😄

Natürlich müssen Böden trotzdem gewischt, Fenster geputzt und Wäsche gewaschen werden. Mich hat es aber irgendwann so genervt, wie viel Zeit dabei für immer dieselben Arbeiten draufgeht. Also habe ich angefangen, nach Dingen und kleinen Abkürzungen zu suchen, die mir den Haushalt einfacher machen.

Manchmal hilft ein praktischer Haushaltshelfer, der einen ganzen Arbeitsschritt übernimmt. Manchmal reicht eine kleine Veränderung. Und manches kostet überhaupt nichts.

Deshalb habe ich hier 15 Ideen gesammelt: praktische Haushaltshelfer, die ich selbst benutze, und kostenlose Tipps, mit denen du dir unnötige Arbeit sparen kannst.

Einige der Helfer benutze ich schon seit Jahren, andere Ideen kosten dich keinen Cent. Denn mir geht es nicht darum, dass du nach diesem Artikel 15 neue Dinge im Warenkorb hast.

Es geht nicht darum, mehr im Haushalt zu schaffen. Sondern weniger Arbeit damit zu haben.

1. Trockne die Dusche direkt, statt später lange zu putzen

Das gehört zu den kleinen Dingen, die ich mir irgendwann angewöhnt habe und die mir später Arbeit ersparen.

Nach dem Duschen gehe ich kurz mit einem Trockentuch* über die Dusche. Alternativ funktioniert natürlich auch ein Abzieher.

Das dauert nur ein paar Minuten, aber Wasser und Rückstände bleiben dadurch nicht ständig auf Glas und Fliesen zurück.

💡 Mein Tipp: Nimm einfach das, was du bereits zu Hause hast. Dafür musst du dir nicht extra einen speziellen Duschabzieher kaufen.

2. Lass zwei Arbeitsschritte zu einem werden

Einer meiner liebsten Haushaltshelfer ist mein Saugwischer. Der Grund ist ziemlich simpel: Ich muss nicht erst den Boden saugen und danach noch einmal mit dem Wischer durch die gleichen Räume laufen.

Ich erledige beides in einem Arbeitsgang.

Gerade bei größeren Flächen macht das für mich einen Unterschied. Und genau danach schaue ich inzwischen bei Haushaltshelfern: Ersetzt das Gerät tatsächlich einen Arbeitsschritt oder steht hinterher einfach nur noch ein weiteres Gerät herum?

Ich selbst benutze den JONR ED12 Pro. Mein Modell ist inzwischen leider nicht mehr regulär erhältlich. Als aktuelles Modell der Reihe gibt es den JONR ED12 Pro Max; den habe ich selbst allerdings nicht getestet.

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💡 Bevor du etwas kaufst: Wenn du mit Staubsauger und Wischer gut zurechtkommst, brauchst du natürlich keinen Saugwischer. Interessant wird er vor allem dann, wenn dir das doppelte Saugen und Wischen regelmäßig auch auf die Nerven geht ;).

3. Leg die Oberseite deiner Küchenschränke aus

Der Tipp kostet fast nichts und erspart beim Großputz eine meiner Meinung nach ziemlich unnötige Arbeit.

Oben auf Küchenschränken sammelt sich mit der Zeit eine Mischung aus Staub und Fett. Und wer diese klebrige Schicht schon einmal weggeputzt hat, weiß: Das macht ungefähr so viel Spaß, wie es klingt. 😂

Du kannst die Oberseiten stattdessen mit Papier auslegen. Beim nächsten größeren Putzen nimmst du das Papier herunter, wischst die Fläche kurz sauber und legst sie wieder neu aus.

💡 Kostet fast nichts: Dafür brauchst du kein besonderes Produkt. Zeitungspapier reicht vollkommen.

4. Hab einen Staubsauger, den du wirklich schnell nehmen kannst

Seit ich einen Akkusauger habe, benutze ich ihn tatsächlich jeden Tag. Nicht, weil Staubsaugen plötzlich zu meinen Hobbys gehört. 😂 Sondern weil ich damit zwischendurch ruckzuck durchsaugen kann. Gerade mit einem Rollstuhlfahrer im Haushalt landet täglich einiges an Dreck auf dem Boden, da lohnt es sich kaum, den Staubsauger überhaupt weit wegzustellen.

Kein Kabel ausrollen. Keine Steckdose suchen. Nicht zwischendurch umstecken. 

Ich nehme ihn, sauge schnell durch und stelle ihn wieder weg. Fertig. 

Beispielfoto: Ein Akkusauger erleichtert das schnelle Durchsaugen

Mein eigener Anyson Stars 5 ist inzwischen leider nicht mehr erhältlich. Eine Alternative ist der Bulelink Akkusauger, den meine Mutter benutzt. Ich habe damit bei ihr selbst schon gesaugt und auch sie ist damit zufrieden.

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Das ist für mich übrigens ein gutes Beispiel dafür, wann ein Haushaltshelfer wirklich sinnvoll ist: nicht weil er etwas völlig Neues kann, sondern weil ich eine notwenige Arbeit dadurch schneller und unkomplizierter erledigen kann.

5. Sortiere die Wäsche schon beim Sammeln

Warum einen großen Wäscheberg erst vor der Waschmaschine auseinanderpflücken, wenn man ihn schon vorher sortieren kann?

Wenn du Platz dafür hast, kannst du unterschiedliche Wäsche direkt getrennt sammeln. Dafür brauchst du übrigens keinen schicken Wäschesortierer. Mehrere vorhandene Körbe oder Behälter erfüllen denselben Zweck.

Wenn eine Maschine voll ist, musst du nicht erst anfangen zu sortieren.

Und genau solche Abkürzungen mag ich besonders: Sie kosten nichts und nehmen trotzdem einen kleinen Arbeitsschritt aus dem Alltag.

6. Spare dir beim Fensterputzen das Nachpolieren

Fensterputzen wird wahrscheinlich nie meine Lieblingsbeschäftigung und ich mache es wirklich nur, wenn es nötig ist. Aber ich sehe zumindest nicht ein, warum ich einen Arbeitsschritt mehr machen sollte als nötig. 😄

Meine mysimaa-Tücher habe ich inzwischen mehrfach nachgekauft, nicht nur für mich. Für Fenster und Spiegel brauche ich damit keinen Glasreiniger. Wasser reicht und das Beste für mich ist, dass ich anschließend nicht noch einmal trocken nachpolieren muss, da es von alleine streifenfrei trocknet.

Tuch nass machen, gut auswringen, drüberwischen und fertig ist man.

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Bei solchen Produkten interessiert mich inzwischen weniger, wie viele tollen Eigenschaften auf der Verpackung stehen. Wenn mir etwas regelmäßig einen Arbeitsschritt erspart, ist das für mich ein guter Haushaltshelfer.

7. Bewahre Putzzeug dort auf, wo du es brauchst

Manchmal kostet nicht das Putzen selbst unnötig Zeit, sondern das ganze Drumherum.

Erst den Reiniger aus dem Schrank holen, dann fehlt das Tuch, der Schwamm liegt woanders und am Ende läuft man dreimal durch die Wohnung, bevor man überhaupt angefangen hat.

Deshalb hilft es, die wichtigsten Sachen möglichst dort aufzubewahren, wo du sie regelmäßig benutzt. Im Bad können zum Beispiel ein Reiniger und ein Tuch griffbereit stehen. Oder du packst deine wichtigsten Putzsachen gemeinsam in einen kleinen Korb oder Putzeimer, den du einfach überall mitnehmen kannst.

💡 Dafür musst du nichts Neues kaufen: Eine vorhandene Kiste, ein Korb oder ein Platz im jeweiligen Raum reicht vollkommen.

8. Dreh dir die Sachen einfach nach vorn

So simpel und trotzdem möchte ich meinen Drehteller im Küchenschrank nicht mehr missen.

Kennst du das, wenn du etwas aus der hintersten Reihe brauchst und dafür erst drei Gläser und zwei Packungen aus dem Schrank räumen musst? Genau dafür ist so ein Drehteller praktisch.

Ich drehe einfach das nach vorn, was ich brauche, nehme es heraus und fertig.

Besonders praktisch finde ich ihn für kleinere Gläser, Flaschen oder andere Dinge, die sonst gern irgendwo hinten im Schrank verschwinden.

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💡 Aber auch hier gilt: Wenn deine Schränke übersichtlich sind und du überall gut herankommst, brauchst du keinen Drehteller. Er lohnt sich dort, wo du ständig Sachen vor- und zurückräumst.

9. Hol für ein paar Krümel nicht gleich den großen Staubsauger

Ein paar Krümel auf dem Tisch, etwas in der Küchenschublade oder Dreck auf dem Sofa, dafür jedes Mal den normalen Staubsauger hervorzuholen, ist mir eigentlich schon wieder zu viel Aufwand.

Für solche Kleinigkeiten kann ein Mini-Akkusauger praktisch sein. Klein, schnell griffbereit und danach wieder weg.

Aber: Wenn dein normaler Akkusauger sowieso direkt danebensteht und schnell zur Hand ist, brauchst du natürlich nicht noch einen zweiten Sauger.

Genau das möchte ich bei Haushaltshelfern vermeiden: fünf Geräte kaufen, um drei Handgriffe zu sparen. 😄

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10. Mach aus Staubwischen keine Wissenschaft

Den Swiffer benutze ich schon seit Jahren, vor allem wenn ich schnell Staub von Möbeln, aus Ecken oder von Stellen entfernen möchte, an die ich mit einem normalen Lappen schlecht herankomme.

Ich nehme ihn, gehe einmal drüber und bin fertig.

Natürlich kann man Staub auch mit einem normalen Tuch entfernen. Du brauchst also keinen Staubwedel, um deinen Haushalt sauber zu bekommen.

Für mich ist er trotzdem einer dieser kleinen Helfer, die ich tatsächlich benutze, weil man dafür auch nichts wegräumen muss und es wirklich schnell zwischendurch gemacht ist. Genau deshalb gehört er in diese Liste.

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11. Mach schnelles Durchwischen auch wirklich schnell

Ja, ich habe einen Saugwischer und einen normalen Bodenwischer. Und nein, ich finde das nicht doppelt. 😄

Den Saugwischer benutze ich, wenn ich Saugen und Wischen miteinander verbinden möchte. Der normale Bodenwischer ist praktisch, wenn ich einfach nur schnell nass durchwischen will.

Ich benutze dafür einen Vileda Bodenwischer mit passendem Eimer und Auswringsystem. Dadurch muss ich nicht ständig mit den Händen ins Putzwasser greifen und den Bezug auswringen.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber genau aus solchen Kleinigkeiten besteht Hausarbeit nun einmal.

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12. Zupf Fusseln nicht einzeln ab

Wenn sich auf Pullovern oder anderen Textilien kleine Knötchen bilden, greife ich lieber zum Fusselrasierer, statt sie mühsam einzeln abzuzupfen. Das geht schnell und die Kleidung sieht wieder ordentlicher aus.

Ich selbst benutze einen Fusselrasierer von CONOPU, der leider nicht mehr erhältlich ist. Deshalb habe ich dir den preiswerten Philips Fusselrasierer als Alternative herausgesucht. Diesen habe ich allerdings nicht selbst getestet.“

💡 Mein Tipp: Bei empfindlichen Stoffen vorher an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

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13. Räume Dinge danach ein, wie oft du sie brauchst

Nicht alles braucht einen Organizer. Manchmal reicht es schon, einen Schrank oder eine Schublade einmal anders einzuräumen.

Was du ständig benutzt, sollte möglichst leicht erreichbar sein. Dinge, die du nur zweimal im Jahr brauchst, dürfen dagegen weiter nach hinten oder nach oben verschwinden.

Klingt simple, aber wenn du jeden Morgen erst drei Sachen hochheben musst, um an das vierte zu kommen, machst du diesen unnötigen Handgriff eben auch jeden Morgen. Und wer hat dazu schon Lust 😉

💡 Schau dich einmal um: Wo räumst du ständig etwas beiseite, um an etwas anderes heranzukommen?

Genau dort würde ich anfangen, bevor du irgendwelche Organizer kaufst.

14. Nutze Dinge, die nach Gebrauch wieder klein werden

Mein faltbarer Einkaufskorb ist kein spektakulärer Haushaltshelfer. Aber genau solche unspektakulären Sachen mag ich. 😄

Wenn ich ihn brauche, ist er ein richtiger Korb. Wenn ich ihn nicht brauche, falte ich ihn zusammen und er nimmt kaum Platz weg.

Gerade wenn Stauraum knapp ist, finde ich solche Lösungen praktisch: Dinge dürfen nützlich sein, müssen aber nicht ständig selbst Platz beanspruchen.

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15. Frag dich: Welchen Arbeitsschritt kann ich einfach streichen?

Das ist eigentlich die Idee hinter dieser ganzen Liste. Ich versuche nicht, möglichst viel Hausarbeit in möglichst kurzer Zeit zu erledigen. Viel lieber überlege ich:

Warum mache ich diesen Arbeitsschritt überhaupt und geht es auch einfacher?

  • Beim Fensterputzen spare ich mir das Nachpolieren.
  • Der Saugwischer verbindet zwei Arbeiten miteinander.
  • Die Dusche trockne ich kurz ab, damit sich später weniger festsetzt.
  • Die Wäsche kann schon beim Sammeln sortiert werden.
  • Und statt einen halben Küchenschrank auszuräumen, drehe ich mir auf meinem Drehteller einfach das nach vorn, was ich brauche.

Manchmal ist die Lösung ein Haushaltshelfer. Manchmal musst du nur etwas anders organisieren. Und manchmal stellst du fest, dass du einen Arbeitsschritt schon ewig machst, obwohl du ihn eigentlich gar nicht brauchst.

Wir suchen nicht nach dem perfekten Haushalt. Wir suchen nach den Stellen, an denen du dir unnötig Arbeit machst.

Welche Abkürzung würde dir am meisten Arbeit sparen?

Vielleicht brauchst du von dieser Liste nur zwei oder drei Ideen. Das reicht völlig.

Schau nicht danach, was andere für ihren Haushalt kaufen oder wie sie ihn organisieren. Schau lieber auf die Aufgaben, die dich regelmäßig nerven oder unnötig viel Zeit kosten.

Genau dort lohnt es sich, nach einer Abkürzung zu suchen.

Du suchst noch mehr Dinge, die dir tatsächlich Arbeit abnehmen?

Dann schau bei meinen Lieblingshelfern für den Haushalt vorbei. Dort sammle ich nach und nach die Dinge, die ich selbst gern benutze oder für dich entdeckt habe.

→ Den Haushalt schneller fertig

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