
Wenn dir alles zu viel wird – 7 Dinge die sofort helfen
Es gibt Tage, an denen sich alles zu viel anfühlt.
Der Kopf ist voller Gedanken, überall warten Aufgaben und es scheint kein Ende zu nehmen. Egal wo du anfängst, du hast das Gefühl, nicht hinterherzukommen.
Du willst funktionieren, du willst alles schaffen, aber innerlich merkst du, dass deine Energie einfach nicht mehr reicht.
Gerade wenn man viel Verantwortung trägt, kann sich der Alltag irgendwann überwältigend anfühlen. Viele Frauen kennen dieses Gefühl. Wenn der Alltag zu voll wird, spricht man oft von Mental Load.
In solchen Momenten brauchst du keine perfekten Lösungen.
Du brauchst kleine Dinge, die sofort etwas Druck aus dem Tag nehmen und deinem Kopf wieder etwas Ruhe geben..
Hier sind sieben kleine Dinge, die dir dabei helfen können.
1. Schreib alles auf – raus aus dem Kopf
-> Dein Kopf muss nicht alles gleichzeitg tragen
Wenn dein Kopf voller Gedanken ist und du merkst, dass es dich stresst, dann versuche nicht alles im Kopf zu behalten. Nimm ein Blatt Papier und schreibe einfach alles auf, was dir gerade durch den Kopf geht.
Termine, Aufgaben, Sorgen oder Dinge, die noch erledigt werden müssen. Ohne Ordnung, ohne Plan, einfach darauf los.
Allein dieses Aufschreiben kann unglaublich entlastend sein, weil dein Kopf merkt, dass nichts verloren geht und du wieder etwas ruhiger wirst.
Wenn mein Kopf voll ist, schreibe ich alles erstmal auf.
Nicht perfekt, nicht strukturiert. Einfach raus aus dem Kopf.
Mir hilft dabei ein geführtes Journal, weil ich nicht lange überlegen muss, wo ich anfangen soll.
Hilft mir, wenn mein Kopf zu voll ist
2. Entscheide dich für nur eine Sache
-> Du musst nicht alles mit einmal schaffen
Wenn alles gleichzeitig wichtig erscheint, entsteht schnell Druck. Versuche in solchen Momenten nur eine einzige Aufgabe auszuwählen. Nicht zehn, sondern nur diese eine.
Oft entsteht wieder etwas Ruhe, wenn du dich auf einen kleinen nächsten Schritt konzentrierst.
Mir hilft es, meine Aufgaben sichtbar zu machen und mich bewusst für nur eine Sache zu entscheiden.
Gerade einfache Tagesplaner ohne viel Schnickschnack nehmen den Druck raus und helfen dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Hilft mir, mich auf eine Sache zu fokussieren

3. Bring deinen Körper in Bewegung
-> Das befreit deinen Kopf
Ein kleiner Spaziergang, frische Luft oder ein paar Schritte durch die Wohnung können helfen, den Kopf wieder etwas freier zu bekommen.
Mir hilft es zum Beispiel sehr, eine Runde mit meinem Sohn spazieren zu gehen. Vor allem draußen in der Natur.
Danach fühlt sich vieles gleich etwas leichter an.
4. Senke deinen Anspruch für heute
-> Heute reicht gut genug völlig aus
Viele von uns haben sehr hohe Erwartungen an sich selbst. Wollen zu viel und wollen es allen recht machen. Doch an manchen Tagen reicht es vollkommen, einfach nur durch den Tag zu kommen.
Du musst nicht immer alles perfekt schaffen. Aus Erfahrung weiß ich, dass es manchmal reicht, wenn man nur das Wichtigste erledigt.
5. Erlaube dir bewusst eine Pause
-> Kleine Auszeiten sind so wichtig
Wenn alles zu viel wird, versuchen viele Menschen trotzdem weiterzumachen. Wollen noch schnell die Wohnung putzen, den Papierkram erledigen oder den Müll wegbringen.
Doch genau dann braucht dein Kopf eigentlich eine kurze Pause. Du kannst nicht immer unter Anspannung stehen, es ist so wichtig, mal kurz innezuhalten und nur mal einen Minimoment an dich zu denken.
Das kann etwas nur ganz Kleines sein. Ein Moment am Fenster, eine Tasse Tee oder einfach ein paar Minuten Ruhe oder ganz simple, mal ein paar Minuten sich hinsetzen, die Beine hochlegen und an nichts denken.
5 Minuten bewusst durchatmen, einfach nur ruhen oder ein Glas Wasser trinken kann schon helfen, wieder etwas klarer zu denken.
6. Hol dir Unterstützung
Du musst nicht immer alles allein schaffen
Viele Frauen versuchen lange alles alleine zu schaffen. Ich bin so ein Kandidat, ich pflege seit über 20 Jahren meinen Sohn und wollte schon immer alles selber machen.
Manchmal hilft es schon, eine kleine Aufgabe abzugeben oder jemanden um Unterstützung zu bitten. Wenn du niemanden hast, dann sei nicht zu streng mit dir, lass wirklich mal etwas liegen und lass das schlechte Gewissen einfach los. Auch ich habe das gelernt im Laufe der Zeit. Anfangs machst du dir vielleicht noch Vorwürfe, aber du wirst sehen, je mehr du es zulässt, desto ruhiger und gelassener wirst du.
Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du dir Unterstützung suchst oder wirklich mal etwas liegen lässt, es ist ein Zeichen von Selbstfürsorge. Und die ist so wichtig, um jeden Tag für andere da sein zu können.
Das ist genau das, was mir in solchen Momenten hilft.
Wenn alles zu viel wird und dein Kopf nicht abschaltet:
Diese einfache 7 Schritte Übung hilft dir, wieder ruhiger zu werden.
(in Bearbeitung)
7. Sei heute freundlich zu dir
-> Du bist wichtiger als alles andere
Wenn dir alles zu viel wird, neigen viele dazu, sich selbst Vorwürfe zu machen. Doch Überforderung bedeutet nicht, dass du versagt hast. Oft bedeutet es nur, dass du gerade sehr viel trägst.
Doch gerade in solchen Momenten solltest du zu dir freundlich sein, Dich nicht schlecht machen oder dich als Versager hinstellen. Du gibst jeden Tag dein Bestes, auch wenn nicht alles gelingt. Und auch schwierige Tage gehören zum Leben dazu.
Sei wirklich stolz auf dich und auf das, was du jeden Tag leistest. Ich bin es auch.
Zum Schluss
Wenn dir alles zu viel wird, bedeutet das nicht, dass du versagt hast. Oft ist es einfach ein Zeichen dafür, dass dein Kopf und dein Körper schon lange sehr viel tragen.
Du musst nicht alles auf einmal verändern.
Heute reicht ein kleiner Schritt.
- Eine Pause.
- Ein Gedanke.
- Eine Entscheidung.
Und genau damit kannst du jetzt anfangen.
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Eine Frage an dich
Kennst du solche Tage, an denen sich alles zu viel anfühlt?
Was hilft dir in solchen Momenten?
Schreib es gern in die Kommentare.
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